Michael Stelthove, Gründer der Finanzschule für Familien, im dunkelblauen Sakko und weißen Hemd
Michael Stelthove Gründer der Finanzschule für Familien

Über uns · Die Geschichte dahinter

Warum ich die Finanzschule für Familien gegründet habe

Angefangen hat alles mit einer Frage meines Sohnes.

Mein Sohn war damals vier Jahre alt. Wir hatten gerade den Kölner Dom besichtigt, und er war völlig begeistert. Feuerwehrmänner, Bauarbeiter und neuerdings auch Architekten waren für ihn die absoluten Helden.

Einige Tage später saß ich im Homeoffice, während er neben mir spielte. Plötzlich fragte er:

„Papa, was machst du eigentlich?“

Ich überlegte kurz. Wie erklärt man einem Vierjährigen, was man beruflich macht, wenn man Finanz- und Versicherungsprodukte entwickelt?

Also erzählte ich ihm eine Geschichte: Stell dir vor, ein Lastwagen bringt Spielzeug in dein Lieblingsgeschäft. Wenn dieser Lastwagen einen Unfall hat, sorge ich dafür, dass ein Ersatzfahrzeug kommt, damit die Kinder trotzdem ihr Spielzeug kaufen können.

Ich war ziemlich zufrieden mit meiner Erklärung.

Mein Sohn offenbar weniger. Er drehte sich um und spielte einfach weiter.

An diesem Abend musste ich darüber schmunzeln. Gleichzeitig ließ mich seine Frage nicht los.

Was kann ich eigentlich besonders gut? Und wie könnte ich damit etwas bewirken, das für andere Menschen wirklich einen Unterschied macht?

Die Antwort lag näher, als ich zunächst dachte: Ich beschäftige mich seit vielen Jahren beruflich mit Geld, finanzieller Vorsorge und wirtschaftlichen Entscheidungen. Warum sollte ich dieses Wissen nicht nutzen, um Familien zu helfen – gerade auch solchen, die sich teure Beratungen oder Bildungsangebote nicht leisten können?

Aus diesem Gedanken entstand die Idee zur Finanzschule für Familien.

02 · Prägende Erfahrungen

Manche Gespräche vergisst man nicht.

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich viele Menschen kennengelernt, die hart gearbeitet haben und trotzdem finanziell kaum vorangekommen sind.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Mutter, die ihren eigenen Altersvorsorge-Sparplan aufgeben wollte, um stattdessen für ihre Kinder zu sparen.

Ihre Begründung hat mich nachdenklich gemacht:

„Ich werde ohnehin in Altersarmut leben. Meinen Kindern soll es später besser gehen.“

Ebenso bewegt hat mich ein Mann, der kurz vor seinem 60. Geburtstag resigniert feststellte:

„Ich habe mein Leben lang gearbeitet und habe alle bezahlt, nur mich selbst nicht. Mir selbst ist kein einziger Euro geblieben.“

Solche Erfahrungen zeigen mir, dass es beim Umgang mit Geld um weit mehr geht als um Zahlen, Renditen oder Finanzprodukte.

Es geht um Sicherheit, Selbstbestimmung, Zukunftsperspektiven und manchmal auch um die Möglichkeit, einen schwierigen Lebensweg zu verändern.

03 · Geld im Familienalltag

Über Geld sollten wir offener sprechen.

Mich stört, dass Geld in unserer Gesellschaft häufig als Statussymbol betrachtet wird. In sozialen Medien wird Wohlstand inszeniert, während über Schulden, finanzielle Sorgen oder eigene Fehler nur selten offen gesprochen wird.

Dabei könnten wir gerade aus diesen Erfahrungen viel lernen.

Ich wünsche mir, dass Familien selbstverständlich über Geld sprechen können. Ohne Scham, ohne Angeberei und ohne das Gefühl, alles wissen zu müssen.

Und ich wünsche mir, dass Kinder frühzeitig lernen, was Geld bedeutet – nicht durch trockene Vorträge, sondern spielerisch und altersgerecht im Familienalltag.

Beim Taschengeld, beim Umgang mit Geschenken, beim Sparen auf einen Wunsch oder bei der Frage, warum man sich nicht alles sofort kaufen kann.

04 · Unsere Überzeugung

Finanzbildung statt Produktverkauf.

Ein Grundsatz ist mir besonders wichtig:

Die Finanzschule vermittelt Wissen, keine Finanzprodukte.

Wir verkaufen keine Versicherungen, keine Geldanlagen und keine Kredite. Und das soll auch langfristig so bleiben.

Denn ich bin überzeugt, dass Finanzbildung unabhängig von Verkaufsinteressen stattfinden sollte.

Wir möchten Eltern befähigen, ihre finanziellen Entscheidungen selbstbewusst zu treffen, bestehende Gewohnheiten zu hinterfragen und typische Fehler – etwa durch unnötige Konsumschulden – zu vermeiden.

Gleichzeitig möchten wir ihnen zeigen, wie sie dieses Wissen an ihre Kinder weitergeben können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Familie finanziell gut aufgestellt ist oder jeden Euro zweimal umdrehen muss. Finanzielle Kompetenz ist für beide wichtig.

05 · Gemeinsam etwas bewirken

Gemeinsam können wir mehr erreichen.

100.000Familien in den kommenden zehn Jahren.
Unsere Vision für die Zukunft.

Seit über zwei Jahrzehnten engagiere ich mich ehrenamtlich im Fußballverein, unter anderem als Trainer. Dort habe ich erlebt, was Menschen gemeinsam erreichen können, wenn sie ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihre Begeisterung für eine gute Sache einsetzen.

Diesen Gemeinschaftsgedanken möchte ich auch in der Finanzschule leben.

Meine Vision ist, dass wir in den kommenden zehn Jahren 100.000 Familien erreichen.

Noch wichtiger als diese Zahl wäre mir allerdings, wenn wir eines Tages auf viele Familien zurückblicken könnten, die durch unser Bildungsangebot ihre finanziellen Schwierigkeiten überwunden, neue Perspektiven entwickelt und ihren Kindern einen besseren Start ermöglicht haben.

Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel Geld zu besitzen.

Es geht darum, mit dem Geld, das uns zur Verfügung steht, ein gutes und selbstbestimmtes Leben gestalten zu können.

Dafür steht die Finanzschule für Familien.

Michael Stelthove

Gründer der Finanzschule für Familien

Für dich und deine Familie

Finanzbildung beginnt mit dem ersten Schritt.

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